Regatten auf dem Müggelsee Herbst 2026

Wie auch im letzten Jahr fanden der Wikinger und der Meer-Seen-Cup zeitgleich auf dem Müggelsee statt. Beim Meer-Seen-Cup für die Optis gab es nur noch einen Teilnehmer von Stahl Finow, beim Wikinger für Laser/ILCA und Europe waren es dagegen 6 Sportler.

Der Meer-Seen-Cup wurde wieder von der SGaM am Ostufer des Müggelsees ausgerichtet. Es waren Opti A und B gemeldet. Unser Hans ist in A gestartet und eine starke Regatta gesegelt. Mit einem 15. und 20. zeigte er gute Einzelplatzierungen, würfelte bei anderen Wettfahrten aber doch ein bisschen und wurde am Ende 29. und hat damit das erste Drittel knapp verpasst.

Die komplette Ergebnisliste ist hier zu finden: manage2sail – Meer-Seen-Cup 2026

Der Wikinger ist in diesem Jahr so gut besucht wie lange nicht mehr. Der Veranstalter stand vor der Herausforderung eine Regatta mit insgesamt 118 Einhandbooten auf seinem recht engen Gelände durchzuführen. Hat es aber gut gemeistert.

Bild Rene Kuring

Auf dem Wasser ist dagegen ordentlich Platz. Von allen Berliner Seen bietet der Müggelsee die besten Bedingungen für die Austragung von Regatten und war daher schon öfter Austragungsort für größere Veranstaltungen.

Da die Optis mit dem Meer-Seen-Cup auf der Südwestecke des Sees waren, mußten die Wikinger vor Rangsdorf segeln. Bei dem Westwind war das aber eine gute Wahl. Von Stahl Finow waren in allen Bootsklassen Sportler dabei. Erik im Europe, Hendrik im ILCA7, Morris und Ole im ILCA6 und Fritz und Malte im ILCA4.

Das Wetter war an beiden Tagen ein bisschen herausfordernd. Das Wasser war am Morgen noch wärmer als die Luft, der Wind wehte mal wieder mit teilweise über 20kn und hin und wieder zogen Schauer vorbei. Dafür wehte der Wind aber relativ konstant aus westlichen Richtungen. Und er drehte dabei immer wieder etwas. Aber in Summe war es beherrschbar.

Bild Hendrik Reinhardt

Die Startlinie lag trotzdem nicht immer perfekt und war teilweise einseitig bevorteilt. Das führte dann zu vielen Frühstarts bei den ILCA-Feldern. Während die Europe so entspannt starteten, dass diese ihre Starts immer gut durchbekamen.

Während die beiden alten Herren in ihren Bootsklassen vor allem wegen des Spaßes dabei waren und bei den Platzierungen keine Rolle spielten, war die Jugend besser unterwegs.

Im ILCA4 waren Fritz und Malte am Start. Sie segelten stabil in der Mitte und wurden insgesamt 25 und 32 von 46 Startern. Bei den ILCA6 lief es noch etwas besser. Morris hatte erst am Sonntag den Müggelsee besser begriffen und zeigte mit einem 12. Platz, was möglich sein könnte. Am Ende wurde er 25. von 36 Startern.

Bei Ole lief es noch wesentlich besser. Nach dem ersten Tag war er punktgleich mit dem Zweiten und die Wettfahrt am Sonntag würde entscheiden. Diese konnte er für sich entscheiden und wurde dadurch auch Gewinner beim 2026er Wikinger im ILCA6.

Neben der reinen Regatta wurde auch noch die Landesjugendmeisterschaft der Stadt Berlin im ILCA4 und ILCA6 ausgesegelt. Und hier war interessant, dass sowohl bei den ILCA4 als auch bei den ILCA6 kein Berliner zum Meister gekürt wurde.

Im ILCA4 gewann Emil Schimanski vom Rostocker Segelverein „Citybootshafen „e. V. vor Valentin Rangnow vom Segelclub Märkischer Adler e. V. aus Brandenburg und Henning Feister vom Bayerischen Yacht-Club e. V.. Erste Berlinerin war Lilli Mügge vom Berliner Yacht-Club e.V. auf Platz Vier. Dies war auch gleichzeitig die Wertung für den Berliner Jugendmeister.

Siegerehrung ILCA6 – Finn Koepsell, Ole Reinhardt, Hanne Jansch
Bild Hendrik Reinhardt

Bei den ILCA6 gewann unser Ole vor den Berlinern Finn Koeppsel (VSAW und YCBG) und Hanne Jansch vom Mühlenberger Segel-Club e.V.. Vierter wurde Simon Strackow (YCBG – Yachtclub Berlin-Grünau e. V.). Und bei der Wertung für den Berliner Landesjugendmeister gewann Ole vor Finn und Simon.

Die kompletten Ergebnisse sind hier zu finden: DER WIKINGER 2026 – ILCA 4 (BJM), ILCA 6 (BJM), ILCA 7 und EUROPE – 10/10/2026 – 11/10/2026