
In diesem Jahr wurde der SV Stahl Finow von Morris und Ole beim Lake Garda Meeting der ILCA4 und ILCA6 vertreten. Beide starteten im ungefähr 170 Boote starken Feld der ILCA6, bei den ILCA4 war niemand vom Werbellinsee dabei. Die Jungs waren Teil mit den anderen VBS-Kader- und Trainingsgruppen-Seglern vor Ort. Ole und Morris haben ihre Erlebnisse abwechselnd in kurzen Tagesberichten zusammengefasst:
Tag 1
Start um 13:00 Uhr. Wir sind morgens mit dem Auto rübergefahren und hatten dann um 10:30 Uhr Steuermannsbesprechung. Wir waren 169 Ilca 6 Segler, weshalb wir in 2 Fleets unterteilt wurden.
Und 12:00 Uhr wurde dann Delta gezogen und das Slippen war wie immer ein Kampf ums überleben, um schnell im Wasser zu sein. Also aktives Anstellen. Draußen gab es dann Wind um die 25 kn aus Nord. Der erste Start war dann okay, konnte mich leider nicht in der ersten Reihe halten bin dann aber über rechts rausgefahren. Oben im Ende vom ersten Drittel angekommen und dann bis zum Ziel ungefähr dort geblieben.
Beim zweiten Rennen lief es ähnlich, wobei ich auf der 2. Kreuz auf der falschen Seite war, weshalb es ein 50. wurde. Im dritten Rennen hatte ich einen guten Start und konnte mich auch dort halten, wieder erstes Drittel.
Der Wind war sehr böig, man konnte also die Kanten gut von den Seiten sehen. Außerdem gab es eine Welle die auf der Kreuz genervt hat, aber auf der man auf Vorwind surfen konnte. Ich bin ganz gut klargekommen und am Ende 77. geworden, 1. Brandenburger.

Tag 2
Erstes Startsignal um 10:00 Uhr. Hieß für uns trotz der Ferien vor sieben aufstehen und um 8:00 Uhr treffen und nach Malcesine fahren. Dort wurde dann um 9:00 Uhr Delta gezogen und wie geplant war das erste Startsignal pünktlich um 10:00 Uhr.
Es waren ungefähr 15-20 kn aus Nord, die gleichmäßig abnahmen die ersten 2 Wettfahrten haben wir gut geschafft, beide Rennen war die linke Seite der Kreuz bevorteilt, es lautete die ungeschriebene Regel ,, wer am schnellsten fährt gewinnt,,
Das dritte Rennen haben wir nicht geschafft, da die Ora gegen 13:00 Uhr eingesetzt hat.
Allerdings haben wir noch drei Starts für das dritte Rennen gemacht wovon alle drei einen allgemeinen Rückruf hatten (ich bin beim 3.ten Start rausgeflogen BFD) danach wurde abgebrochen und wir waren gegen 14:30 an Land, kurz danach wieder für die Abfahrt bereit nach Torbole und so schnell ging der zweite Tag der Regatta zu Ende.

Tag 3
Am dritten Tag der Regatta mussten wir um 6 Uhr aufstehen, weil schon um 9:00 Uhr der erste Start angesetzt wurde. Der Wind kam wieder aus Norden und war ungefähr 14-17 kn stark. Die Rennen begannen mit Frühstart und allgemein Rückrufen vom Yellow Fleet der ILCA 6. ich war ebenfalls im Yellow Fleet und beim Start, der am Ende durchgegangen war, kam ich gut raus. Wie auch in den vorherigen Tagen ging es wieder vor allem um Geschwindigkeit auf der Kreuz, sonst war es nur nach links rausballern, wenden und dann um die Luvtonne. Die Wellen konnte man auf den Vorwinden gut nutzen und ich wurde am Ende 26. Im 2. Rennen hatte ich einen schlechteren Start und wurde nur 40. Es lief ähnlich wie im 1. Rennen.
Im Letzten Rennen wurde der Wind etwas weniger, doch die Strategie blieb gleich, ich hatte wieder einen guten Start, bin nach links raus und dann top 30 an der Luvtonne angekommen. Auf den Vorwinden und der 2. Kreuz konnte ich mich noch auf den 22. Platz vorkämpfen. Insgesamt bin ich gut mit den Bedingungen klargekommen, doch es hat mir ein bisschen Speed gegenüber den vorderen gefehlt. Danach ging zurück in den Hafen, an Land gab es wieder eine Krapfen Party. Nachdem wir mit den Trainern zurück nach Torbole gefahren sind, bin ich mit den anderen nochmal eine Runde auslaufen gegangen.

Tag 4
Der 4. Tag begann mal wieder um 7:00 an denn Bussen des VBS wo wir dann zum letzten Mal nach Malcesine gefahren sind. Um 8:00 Uhr wurde Delta gezogen und um 9:00 war wie geplant das erste Startsignal für den ersten und letzten Tag der Finals, alle Brandenburger waren im Silberfleet bis auf Ole der hat sich ins Goldfleet gekämpft, wo er dann erstmal 1 Stunde lang ununterbrochen versuchen durfte zu starten, was nie geklappt hat, da laut der Wettfahrtleitung der Wind zu unkonstant war (15kn abnehmend).
Um 10:15 wurde entschieden sie erstmal Start-Verschiebung an Land zu machen bis die Ora eingesetzt hat, wir konnten jedoch nicht in den Hafen fahren, da unsere Slipwagen schon von zwei Elternteilen zurück nach Torbole gebracht waren.
Wir warteten also gut 1:30h bis die Ora eingesetzt hatte und es wieder los ging. Der nächste Start war dann so gegen 12:00 Uhr welcher auch bei allen gut durchging.
ILCA 6 so wie auch das Gold Fleet von ILCA 4 haben noch 2 Wettfahrten geschafft bei einer Grundwindstärke von rund 7kn. Nach den zwei Rennen wurden wir dann zurück nach Torbole geschleppt, weil der Wind bis dahin kaum noch vorhanden war (Flaute).
Abschließend sind wir dann um 17:00 in Torbole angekommen. Und dass war der letzte Tag des 4 tägigen Lake Garda Meeting 2026.

Am Ende hatten sich unsere beiden ILCA-Segler gut geschlagen. Ole segelte am Finaltag im Goldfleet und wurde 65. bei den insgesamt 170 Startern bei den ILCA6 und Morris segelte im Silberfleet und wurde 160..
Die kompletten Ergebnisse sind hier zu finden: ILCA YOUTH EASTER MEETING 2026
