Nach der Bollmann-Regatta auf dem Beetzsee in Brandenburg ging es an diesem Wochenende auf dem Wannsee für unsere ILCA weiter. Leider waren nur noch zwei dabei, die anderen waren krank.
Der VSaW hat mit einem kleinen Team eine Veranstaltung mit ca. 70 Teilnehmern durchgeführt. Eigentlich sollten noch 420er und 29er dabei sein. Da diese aber zum Meldeschluss nicht ausreichend Meldungen hatten, wurden diese Klassen gestrichen. Auch bei den ILCA waren in beiden Klassen aber nicht alle gemeldeten am Start.
Trotz der dadurch noch kleineren Teilnehmerzahl lief nicht alles optimal beim VSaW. Nach letzter Version der Segelanweisung sollten am Sonnabend 4 und am Sonntag 3 Wettfahrten gesegelt werden. Bei der kurzen Eröffnung wurden dann 3 Wettfahrten für den Sonnabend angesagt, auf dem Wasser aber doch vier gesegelt. Und am Sonntag gab es dann nur noch eine Wettfahrt. Das wurde Sonnabend Nachmittag zwar angekündigt, ganz verständlich war es trotzdem nicht.
Das sorgte aber dafür, dass die Siegerehrung schon um halb Zwei startete. Sie war auch ziemlich schnell vorbei, da in jeder Klasse nur die besten Drei aufgerufen wurden und bei den ILCA6 zusätzlich noch die beste weibliche Teilnehmerin. Als Pokale gab es kleine Blechbecher. Gelobt wurde von unseren Seglern aber die Verpflegung am Sonnabend. Nach dem Anlegen gab es eine Lasagne und Freigetränke direkt vom Zapfhahn.

Seglerisch war es für Stahl Finow und auch den VBS aber eine erfolgreiche Veranstaltung. Gerade bei den ILCA6 konnten die Brandenburger Segler gute Ergebnisse erzielen und sich dabei teilweise gegenüber ihreHerausragendes Ergebnis war sicher der Sieg von Ole, der ähnlich wie bei der Schwielochsee Pokalregatta 2026 5 mal als erster ins Ziel kam, aber auch hier wieder einen Streicher hatte, da er bei der letzten Wettfahrt einen UFD fuhr.
Bei den ILCA4 war Malte dabei. Für die ILCA4 aus Brandenburg war insgesamt zu merken, dass es etwas viel Wind für die meisten von ihnen gab. 3-4 Bft und in Böen auch mal 6 forderten bei den Wettfahrten alles von ihnen. Malte segelte relativ stabil zwischen Platz 21 und 25, nur am Sonntag segelte er einen richtigen Streicher, da er an der letzten Luvtonne kenterte und so ungefähr 5 andere Segler passieren lassen mußte. Am Ende war er dann 26.
Für unsere ILCA6-Segler Morris und Ole wird es Anfang Oktober bei der Insel Reichenau auf dem Untersee mit der Deutschen Meisterschaft weitergehen und alle treffen sich dann in 3 Wochen auf dem Müggelsee beim Wikinger wieder.
Die Ergebnisse lassen sich bei manage2sail nachlesen: 112. Seglerhaus-Preis | inkl. 29er, 420er, ILCA 4, ILCA 6 – 19.09.2026 – 20.09.2026
