Die Bollmannregatta auf dem Beetzsee bei Brandenburg ist traditionell eine Einhand-Regatta, die bei unseren Seglern eigentlich immer auf dem Programm steht. Wie auch bei anderen Veranstaltungen schwanken auch hier die Teilnehmerzahlen immer wieder gewaltig. Während in den letzten Jahren eigentlich immer die Opti A und B sehr stark vertreten waren, kamen in diesem Jahr nur 10 B und 20 A auf die Regattastrecke. Dafür war es bei den ILCA wieder voller. 27 ILCA4 und 13 ILCA6 waren nach Brandenburg gekommen. Von Stahl Finow waren insgesamt 6 Segler am Start. Karl und Hans starteten bei den Opti A, Fritz und Malte bei den ILCA4 und Morris und Ole bei den ILCA6.
Der erste Start erfolgte pünktlich 11.05. Die ILCA6 hatten ganz gute Bedingungen. Alle kamen gut über die Startkreuz und weiter bis zur Luvtonne. Auch bei den anderen Bootsklassen wehte der Wind mit ungefähr 4-7 kn. Der Kurs war nicht allzu groß und so waren die ersten nach gut 35 Minuten im Ziel. Ole gewann bei den ILCA6 mit gutem Vorsprung, Morris wurde 4.
Die zweite Wettfahrt war dann typisch Beetzsee. Der Wind war bei der Startkreuz dann mal weg und auch wieder da. Erreichte aber keine 4 kn. Man könnte abbrechen oder auf Wind in den nächsten Minuten hoffen. Für die Segler galt es, auch mal gegen die Logik zur Bö zu segeln, statt mit dem Streckbug Richtung Tonne. Und wenn auf der Startkreuz der Wind nur einseitig weht, haben einige ein Problem mit den eingeschränkten taktischen Möglichkeiten.
Kurz nach Eins, als die ILCA6 weitgehend durch waren, ließ der Wind langsam nach und legte sich dann schlafen. Die ILCA4 trieben noch irgendwie ins Ziel, bei den Optis wurde abgebrochen.
Nach einer Startverschiebung geht es kurz nach Zwei weiter. Der Wind hatte sich aber eigentlich schon wieder in die Mittagsruhe begeben. Einzelne Böen kamen allerdings immer wieder durch. Als der Start für die ILCA6 erfolgen sollte, wurde dochnoch AP gezogen. Das Warten ging also weiter.
Kurz vor Drei war es dann soweit. Der Wind hatte sich wieder stabilisiert und die ILCA6 wurden auf den Kurs geschickt. Der Wind wehte dann halbwegs zuverlässig bei den zwei noch durchgeführten Wettfahrten und am Ende des Tages hatten die ILCA vier Wettfahrten geschafft, die Optis aber nur drei.
Am Sonntag ging es dann früh weiter. Die ILCA hatten schnell ihre eine Wettfahrt absolviert und fuhren bald wieder in den Hafen. Die Optis segelten noch eine zweite Tageswettfahrt. Und hier kam für Hans die große Stunde. Am Ende der Startkreuz kam er als erster um die Luvtonne und mußte auf dem langen Weg bis ins Ziel nur noch einen vorbei lassen.














Trotz des wieder einmal knappen Windes und dem kleinen Kurs auf dem Beetzsee war es wieder einmal eine schöne Regatta. Karl und Hans zeigten bei ihren Wettfahrten im Opti-A-Feld, dass da noch Luft nach oben ist. Mit guten Einzelplatzierungen, Karl ein 11. in der 2. Wettfahrt und Hans in der 5. Wettfahrt ein 2., nachdem er die halbe Wettfahrt geführt hatte, zeigten sie, dass Potential vorhanden ist, aber wahrscheinlich die Konzentration nicht lange genug halten können. Hans und Karl wurden 8. und 18. in der Endabrechnung.
Auch bei den ILCA4 hatten wir zwei Starter auf dem Wasser. Während Fritz recht stabil Plätze unter den Top10 gesegelt ist und am Ende 7. wurde, hatte Malte mit einem 12. sein bestes Einzelergebnis und verlor sonst oft auf der letzten Runde immer wieder einige Plätze. Malte wurde dann 17. in der Gesamtwertung.
Bei den ILCA6 schauten viele auf den Zweikampf zwischen Ole und seinem Trainer Hannes Braune, der in seinem Heimatverein mal wieder selbst an der Pinne saß. Nach 4 Wettfahrten waren beide punktgleich und die letzte Wettfahrt mußte entscheiden. Diese gewann Hannes und somit wurde Ole „nur“ Zweiter. Auch für Morris war es eine sehr gute Regatta. Mit insgesamt sehr guten Einzelergebnisseen und vor allem dem Dritten im letzten Rennen landete er am Ende auf Platz 5.
Die kompletten Ergebnisse sind hier zu finden:
Fritze Bollmann Regatta 12.09.2026 – 13.09.2026 – manage2sail

